Organisationen drängen künftige Regierung zu schnellem Handeln
(Bild: Fabian Helmich/Malteser)Berlin (ASB/DLRG/DRK/JUH/MHD) – Angesichts zunehmender Naturkatastrophen und wachsender sicherheitspolitischer Bedrohungen fordern Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) eine umfassende Stärkung des Bevölkerungsschutzes in Deutschland.
In einem gemeinsamen Positionspapier skizzieren sie zentrale Maßnahmen, um den Schutz der Bevölkerung krisenfest zu gestalten.
Sie erinnern daran, dass der Schutz der Bevölkerung maßgeblich von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern getragen werde. Ihr Einsatz müsse durch bessere gesetzliche Rahmenbedingungen und eine angemessene finanzielle Ausstattung gesichert werden. Die fünf Organisationen fordern daher die künftige Bundesregierung auf, dringend zu handeln und ein zukunftssicheres Krisenmanagement länderübergreifend zu etablieren.
Ihre Kernforderungen beinhalten den Aufbau eines einheitlichen Krisenmanagements, die Modernisierung rechtlicher Rahmenbedingungen, eine Verbesserung der finanziellen Ausstattung, die Stärkung und Förderung des Ehrenamtes, eine Stärkung der gesellschaftlichen Resilienz und der Ausbau einer internationalen Zusammenarbeit.
In den Sondierungsgesprächen von CDU, CSU und SPD sei der Bevölkerungsschutz bereits als wichtiges Handlungsfeld für die kommende Bundesregierung definiert worden. Dies unterstreiche die Dringlichkeit und Notwendigkeit, die vorgeschlagenen Maßnahmen zügig umzusetzen, um den Schutz der Bevölkerung nachhaltig zu stärken, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der fünf Organisationen. Daher rufen sie die künftige Bundesregierung dazu auf, die erforderlichen Reformen in der neuen Legislatur schnellstmöglich umzusetzen.