Hamburg weiht neue Wache in Schnelsen ein
Hamburg (HH) – Die feierliche Einweihung der neuen Feuer- und Rettungswache (F17) am Schleswiger Damm Ende September 2026 war die erste zusätzliche Feuerwache Hamburgs seit 1966 an einem neuen Standort. Ab sofort soll sie den Grundschutz und die rettungsdienstliche Versorgung im Hamburger Nordwesten stärken.
Zugleich handelt es sich um eine der drei Portalwachen, die im Zuge des Ausbaus der A7 und der Errichtung der Lärmschutzdeckel in unmittelbarer Nähe zur Autobahn entstanden sind. Durch den neuen Standort können Einsatzkräfte die Stadtteile Schnelsen und Niendorf schneller erreichen und übernehmen zugleich eine wichtige Funktion für die Sicherheit im Bereich des A7-Tunnels.
Auf dem rund 6.000 qm großen Grundstück bietet der Neubau moderne und funktionale Bedingungen für den Einsatz- und Ausbildungsbetrieb. Rund um die Uhr stehen ein Löschzug und drei Rettungswagen zur Verfügung; zusätzlich übernimmt die Wache die Rettungswache Niendorf mit zwei weiteren Fahrzeugen. Zum Einsatzgebiet gehören unter anderem das Albertinen Krankenhaus, ein großes Möbelhaus sowie die A7 mit ihrem Tunnelabschnitt im Bereich Schnelsen.
Der Gebäudekomplex wurde so gegliedert, dass kurze Wege und effiziente Abläufe gewährleistet sind. Feuerwache, Rettungsdienst und Administration mit Appellhalle sind funktional aufeinander abgestimmt. Ergänzt werden die Arbeitsbereiche durch Ruheräume, Lager-, Aufenthalts- und Sporträume.
Am Standort sind drei Rettungswagen, ein Vorausrüstwagen sowie vier Standardfahrzeuge im 24-Stunden-Dienst stationiert. Speziell für Einsätze im A7-Tunnel stationiert die Feuerwehr an der neuen Wache ein Sonderlöschfahrzeug mit Wärmebildkamera, integrierter Atemluftversorgung und einem fernbedienbaren Wasserwerfer.
Bei Planung und Umsetzung wurden aktuelle Einsatzstrategien und Anforderungen der Feuerwehr Hamburg berücksichtigt. Die Gesamtinvestition für den Neubau beläuft sich auf rund 35 Mio. Euro.




