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Kaum Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte im Rettungsdienst

12. Oktober 2026

Foto: iStock/Irina Gutyryak

Wiesbaden (Destatis) – Ob in der Produktion und Fertigung, der Gastronomie, der Pflege oder im Personen- und Güterverkehr: In vielen Engpassberufen sind Beschäftigte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten. Der Rettungsdienst gehört nicht dazu.

Laut des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hatten 56 % der Köchinnen und Köche im Jahr 2025 eine Einwanderungsgeschichte. Überdurchschnittlich hoch war der Anteil auch unter den Fahrerinnen und Fahrern von Bussen und Straßenbahnen sowie unter Servicekräften in der Gastronomie (je 47 %).

In der Gesamtwirtschaft hatte gut ein Viertel (27 %) aller abhängig Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte. Sie selbst oder beide Elternteile waren also seit dem Jahr 1950 nach Deutschland eingewandert. In sogenannten Engpassberufen herrscht oder droht laut Engpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein Fachkräftemangel.

Ein Drittel der Beschäftigten in Pflegeberufen hat eine Einwanderungsgeschichte (33 %).

Der geringste Anteil an Beschäftigten mit Einwanderungsgeschichte in einem Engpassberuf war laut der Behörde unter anderem im Rettungsdienst (7 %) zu finden. Zu den Gründen, Möglichkeiten und Chancen, den Wert zu steigern, äußerte sich die Behörde nicht.