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Steiger-Stiftung spendet Transportinkubator für die Lausitz

28. Mai 2026

Foto: Björn Steiger Stiftung

Cottbus (BSS) – Um die Versorgung Früh- und Neugeborener in der Lausitz zu verbessern, hat die Björn Steiger Stiftung einen Transportinkubator an die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) übergeben. Das Transportsystem erzeugt ein vibrationsarmes und thermisch stabiles Umfeld. Im Zusammenspiel mit einem Beatmungsgerät entsteht so eine mobile Intensivlösung.

Bei dem Transportinkubator handelt es sich um ein Gerät des Typs AirBORNE NxtGen. In Kombination mit dem Transportbeatmungsgerät Hamilton T1 entsteht eine mobile Intensivlösung, die eine umfangreiche Versorgung während des Transports ermöglicht. Energieversorgung, Monitoring und Beatmungssysteme sind auf die Infrastruktur eines derzeit in Planung befindlichen Baby-Notarztwagens abgestimmt. Das Fahrzeug soll Ende 2027 zur Verfügung stehen.

Die Steiger-Stiftung verfolgt das Ziel, spezialisierte medizinische Kompetenz für Neugeborene und Kinder schneller verfügbar zu machen – sowohl am Einsatzort als auch während eines Transports. Die Lausitz nimmt nach Angaben der Stiftung dabei eine besondere Rolle ein: Das Versorgungskonzept rund um den geplanten Baby-Notarztwagen des Typs „Felix“ soll eng in die Aktivitäten und Strukturen der Modellregion Gesundheit Lausitz eingebettet werden.

Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem übernimmt eine zentrale Rolle als Zielklinik und medizinischer Partner. Parallel zur technischen Ausstattung werden Schulungs- und Einweisungskonzepte umgesetzt, um die Integration der Systeme in den Versorgungsalltag sicherzustellen.

Mit dem Transportinkubator knüpft die Björn Steiger Stiftung an ihr langjähriges Engagement in der spezialisierten Kindernotfallversorgung an, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung: „Seit vielen Jahren engagiert sich die Björn Steiger Stiftung dafür, die Notfallversorgung von Babys und Kindern nachhaltig zu verbessern. Gerade bei Früh- und Neugeborenen entscheiden Minuten, Erfahrung und spezialisierte Technik häufig über Leben, Entwicklung und Zukunftschancen“, erklärt Joachim von Beesten, Geschäftsführer Innovation und Sonderfahrzeuge der Björn Steiger Stiftung.


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