Träger von “Christoph 8” trafen sich in Lünen

(Bild: Till Westermann/ADAC Westfalen)Lünen (LÜN) – Unter der Trägerschaft des Kreises Unna (NRW) wird am St. Marien-Hospital in Lünen der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 8“ vorgehalten. Damit die Luftrettung optimal funktioniert, finden regelmäßige Netzwerktreffen der Trägergemeinschaft statt. So traf man sich kürzlich in Lünen.

Die ärztlichen Leiter Rettungsdienst, die Leiter der Leitstellen sowie die Rettungsdienstleiter der Städte und Kreise Coesfeld, Recklinghausen, Soest, Warendorf, Unna, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm sowie Herne informierten und diskutierten im kollegialen Austausch über viele Themen.

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Auf der Agenda standen auch die aktuellen Einsatzzahlen: So ist „Christoph 8“ 2024 insgesamt 949-mal alarmiert worden. Häufigster Anforderungsgrund (33,3 Prozent) waren internistische Notfälle. Es folgen mit 16,2 Prozent Verkehrsunfälle, neurologische Notfälle (11,1 Prozent) sowie Arbeits- und Schulunfälle mit 7,1 Prozent. Am häufigsten alarmiert wurde der Hubschrauber von der Leitstelle in Unna (379-mal), gefolgt von den Leitstellen Soest (90), Märkischer Kreis (75), Recklinghausen (65) und Dortmund (60).

Ziel und Zweck der regelmäßigen Treffen ist die Verzahnung der Luftrettung mit den Rettungsdiensten der kreisfreien Städte und der Landkreise, um eine optimale Patientenversorgung zu festigen. Dieser Austausch sei ein elementarer Baustein des Qualitätsmanagements der Luftrettung und des Rettungsdienstes, teilte der Kreis Unna mit.

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