Zum Hauptinhalt springen

Rettungsdienst-Nachwuchs trainierte im Simulationszentrum

24. Juni 2026

Foto: Malteser OWL

Bielefeld (MHD) – Zwölf Rettungsdienst-Auszubildende der Malteser haben an einem Simulationswochenende in Bielefeld verschiedene Notfallszenarien trainiert. An dem Ausbildungsangebot nahmen angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter aus Ostwestfalen-Lippe sowie eine Auszubildende aus Menden teil.

Das Training fand in den Räumen des Studieninstituts Westfalen-Lippe (STIWL) statt. Nach Angaben der Malteser standen dort professionelle Simulationsanlagen zur Verfügung, in denen die Teilnehmenden Notfall- und Unfallsituationen unter realitätsnahen Bedingungen üben konnten.

Die Praxisanleiter Björn Horenkamp, Dennis Griwatz und Benjamin Kerst entwickelten für das Wochenende insgesamt 20 Einsatzszenarien. Die Übungen fanden sowohl in Innenräumen als auch im Freien statt. Zu den dargestellten Einsatzorten gehörten unter anderem ein Seniorenheim, ein Studentenwohnheim, eine Baustelle sowie die Unfallstelle eines Verkehrsunfalls.

Für die Darstellung von Verletzten, Angehörigen und weiteren Beteiligten kamen Mimen zum Einsatz. Sie übernahmen verschiedene Rollen, um die Szenarien möglichst realitätsnah zu gestalten. In einzelnen Übungen wurden zudem Spezialeffekte wie Kunstblut, Nebelmaschinen oder Stroboskoplicht eingesetzt.

Die Auszubildenden absolvierten die Szenarien einzeln oder im Team. Anschließend wurden die Einsätze gemeinsam ausgewertet. Wer nicht unmittelbar an einer Übung beteiligt war, konnte die Szenarien per Videoübertragung verfolgen.

Nach Angaben der Organisatoren wurden die vorgesehenen Lernziele erreicht. Das Simulationswochenende ergänze die praktische Ausbildung auf den Rettungswachen sowie die schulischen und klinischen Ausbildungsabschnitte, erklärte Praxisanleiter Horenkamp.


Weitere Artikel