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Ersthelfer-App: Feuerwehr zieht positive Bilanz

04. August 2026

Foto: Feuerwehr Mönchengladbach

Mönchengladbach (MG) – Sieben Monate nach dem Start der Ersthelfer-App „Region der Lebensretter 3.0“ zieht die Feuerwehr Mönchengladbach eine positive Zwischenbilanz.

Die Feuerwehr hat seit der Einführung der App 141 Reanimationen im Stadtgebiet betreut. In 131 Fällen alarmierte die Integrierte Leitstelle zusätzlich Ersthelfende. Bei 128 Einsätzen konnten mindestens drei Ersthelfende entsendet werden. Nur in drei Fällen standen keine Ersthelfenden zur Verfügung.

Die App alarmiert qualifizierte Personen in der Nähe eines Notfallortes. Diese können bereits mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, bevor der Rettungsdienst eintrifft. Bis zu vier Ersthelfende übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Die App zeigt ihnen auch registrierte Defibrillatoren in der Umgebung an.

Die Feuerwehr und das Polizeipräsidium Mönchengladbach erweitern nun ihre Zusammenarbeit. Im Rahmen eines Pilotprojekts erhalten zehn Funkstreifenwagen Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED). Die Feuerwehr hat Polizeikräfte im Umgang mit den Geräten geschult. Nach Abschluss der Schulung können sie sich als qualifizierte Ersthelfende in der App registrieren.

Auch das Netz öffentlich zugänglicher Defibrillatoren wird ausgebaut. Derzeit sind rund 60 Geräte im Stadtgebiet registriert. Viele befinden sich jedoch in Gebäuden und sind nur während der Öffnungszeiten erreichbar.

Die Feuerwehr hat deshalb eine international anerkannte Aufbewahrungsbox für den öffentlichen Raum im Mönchengladbacher Stadtdesign entwickelt. Sie schützt die Geräte vor der Witterung und ermöglicht einen Zugriff rund um die Uhr. Als ersten Schritt stattet die Feuerwehr alle 20 Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr mit einer solchen Box und einem Defibrillator aus.