Gifhorn stößt zur IRLS Braunschweig/Peine/Wolfenbüttel
Gifhorn/Braunschweig (BS) – Der Landkreis Gifhorn und die Stadt Braunschweig wollen künftig im Bereich ihrer Leitstellen kooperieren. Die Aufgaben der Leitstelle des Landkreises Gifhorn sollen – wie auch schon für die Kreise Wolfenbüttel und Peine –durch die Integrierte Regionalleitstelle (IRLS) der Berufsfeuerwehr Braunschweig erledigt werden. Der Kreistag in Gifhorn hat Ende August grundsätzlich grünes Licht für dieses Vorhaben gegeben.
Landrat Philipp Raulfs und Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum haben auf dieser Basis eine Absichtserklärung in der Braunschweiger Leitstelle unterschrieben. Sie sieht vor, dass die Details des Vorhabens bis Ende 2026 in Form einer Zweckvereinbarung geregelt werden. Es ist vorgesehen, sämtliche Mitarbeitende der Leitstelle des Landkreises in die Braunschweiger Leitstelle zu integrieren und ihnen eine langfristige berufliche Perspektive bei der Stadt Braunschweig zu ermöglichen. Für die Erledigung der Aufgabe erhält die Stadt Braunschweig vom Landkreis Gifhorn – so wie derzeit schon von Wolfenbüttel und Peine – ein Entgelt.
Zu den zu klärenden Details gehören insbesondere die Themen Personalübergang, technische Integration und Qualitätsmanagement. Die Aufgabenübertragung soll auf Grundlage eines gemeinsam erarbeiteten Migrations- und Umsetzungskonzepts erfolgen. Vor Aufnahme des Regelbetriebs sollen technische und organisatorische Tests durchgeführt und die Betriebsbereitschaft gemeinsam festgestellt werden.
Es ist anvisiert, die Aufgaben ab dem 1. Januar 2028 zu übernehmen.
Derzeit arbeiten 110 Personen in der Integrierten Regionalleitstelle Braunschweig/Wolfenbüttel/Peine. Die Leitstelle ist aktuell für rund 505.000 Einwohnerinnen und Einwohner zuständig und hat im vergangenen Jahr 252.000 Anrufe (davon 118.000 Notrufe über die 112) angenommen und 166.000 Einsatzvorgänge dokumentiert.




