Gummersbach (LK GM) – Die Rettungsfachschule des Oberbergischen Kreises (NRW) hat die Absolventinnen und Absolventen des Notfallsanitäter-Kurses 04/23 feierlich verabschiedet. 15 Auszubildende erhielten ihre Zeugnisse als Notfallsanitäterin bzw. Notfallsanitäter.
14 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer stammen aus Reihen des Rettungsdienstes Oberbergischer Kreis. Ein Absolvent wurde für die Feuerwehr Lüdenscheid ausgebildet.
In ihren Grußworten gratulierten Stefan Heße (Allgemeiner Vertreter des Landrates), Dr. Ralf Mühlenhaus (Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises), Maik Göbel (Schulleiter der Rettungsfachschule) und Julia Peterek (Kursleitung) den erfolgreichen Prüflingen.
Dr. Ralf Mühlenhaus stellte die aktuellen Herausforderungen im Rettungsdienst heraus: In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Einsatzzahlen im Kreisgebiet bereits verdoppelt und werden sich prognostisch in den kommenden zehn Jahren noch einmal deutlich erhöhen. Aus eigenen Einsätzen kenne er viele der neuen examinierten Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter bereits als motivierte und engagierte Kolleginnen und Kollegen. Er freue sich darauf, künftig noch enger mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Schulleiter Maik Göbel betonte, dass Rettungsdienst immer Teamarbeit sei – im Einsatz wie im Examen. Zugleich erinnerte er an die große Verantwortung, die Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter im Einsatz für Patientinnen und Patienten tragen.
Kursleiterin Julia Peterek blickte auf drei abwechslungsreiche und arbeitsreiche Jahre zurück und betonte, wie stolz sie auf „ihren“ Kurs sei – zumal niemand die Ausbildung abgebrochen habe.